Skitour Geierköpfe

Die Skitour auf die Geierköpfe ist eine der landschaftlich schönsten und skifahrerisch lohnensten Skitouren der Ammergauer Alpen.

Höhenmeter: 1.050Ausrichtung: N / NO
Schwierigkeit: 4 von 5Lawienengefahr: 4 von 5

Tourenbeschreibung

Ausgangspunkt für die Tour ist die auf 1.102 m im Graswangtal gelegene Ammerwaldalpe, ca. 2,5 km nach der deutschen Grenze.

Vom Parkplatz aus geht es in südlicher Richtung zunächst ein kurzes Stück durch den Wald. Nach ca. 500 m und 150 hm erreicht man eine Schneise. Über den baumfreien Rücken geht es in angenehmer Steigung von ca. 20-25 Grad bis auf 1.500 m in das breiter werdende Kar. Von hier aus nach Südwest etwa 100 hm die latschenbewachsene Steilstufe mit ca. 35 Grad queren.

Nun liegt der perfekte Skihang mit ca. 30 Grad vor einem. Diesen in südwestlicher Richtung hinauf. In wildromantischer Felskulisse steilt das Gelände nach oben hin weiter auf und verengt sich zu einer ca. 5 m breiten Felsrinne mit maximal 45 Grad Steigung.

Am Ende der Rinne durchschreitet man einen Felsbogen und erreicht die Scharte auf ca. 1.900 m. Von dort aus über den Rücken nach Osten bis zu dem mit Kreuz versehenen Gipfel des westlichen Geierkopf auf 2.143 m.

Abfahrt entlang der Aufstiegsroute.

Schnee/Lawienengefahr

Das Aufstiegskar ist nach Norden bzw. Nordosten gerichtet und gut durch die umgebenden Felswände abgeschattet, so dass sich im oberen Teil der Powder lange hält. Die Latschensteilstufe auf 1.500 m erfordert eine hohe Schneelage um fahrbar zu sein.

Der Gipfelrücken ist nach Süden hin ausgerichtet und wird schnell abgeblasen.

Aufgrund der Steilheit von bis zu 45 Grad im oberen Teil der Rinne, ist eine absolut sichere Lawienenlage obligatorisch. Nach Schneefällen ist auch eine Selbstauslösung von Lawienen aus den umgebenden Felswänden möglich.

Einschätzung: 4 von 5 (sehr hoch)

Schwierigkeit

Unterhalb und oberhalb der Rinne kaum absturzgefährdetes Gelände und breite Skihänge. Die bis 45 Grad steile ca. 5 m breite Rinne erfordert solides Fahrkönnen und je nach Verhältnissen im Aufstieg ggf. Steigeisen und alpine Erfahrung.

Einschätzung: 4 von 5 (sehr schwierig)