Hohe Munde Hike & Fly

Hoch und massig thront die Hohe Munde über dem Inntal. Strahlend weiß leuchtet ihre steile Ostflanke im Winter in der Morgensonne. Sobald ein bisschen Schnee liegt, bietet das flache Gipfelplateau des Ostgipfels komfortables Startgelände in fast jede Himmelsrichtung. Nur wenn es nach Süd / Südwest über die steile Südwand rausgehen soll, steigt ein wenig der Puls… ein herrlicher Hike & Fly Berg.

Talort: Moos bei Leutsch 1.100 m Parkplatz: Rauthhütte 1.100 m
Landemöglichkeiten:
kein offizieller Landeplatz, aber eine Vielzahl von riesigen landefreundlichen Wiesen
Startplätze:
vom flachen Ostgipfel 2.590 m in praktisch jede Himmelsrichtung

Naturschutz

Bei den o. g. Landemöglichkeiten handelt es sich nicht um offizielle Landeplätze. Die Vermeidung von jeglichem Lärm, das großräumige Abstandhalten von Vieh auf den Weiden, die Auswahl einer möglichst bereits gemähten Wiese, die Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten der Bauern sowie das schnellst mögliche Verlassen der Wiese nach der Landung, sollten selbstverständlich sein.

Flugverbotszone Flughafen Innsbruck

Südostwärts der Hohen Munde liegt im Inntal der Flughafen Innsbruck mit seiner Flugverbotszone. Daher bei einem Start nach Südost / Süd /Südwest unbedingt vermeiden von der Bergflanke weg in den verbotenen Luftraum über dem Inntal einzufliegen!

Tourenbeschreibung

Vom Wanderparkplatz Rauthütte bei Moos / Leutasch auf 1.150 m aus der Forststraße zur Rauthütte hinauf folgen. Von der Rauthütte aus dem ausgeschilderten steilen Steig hinauf zum Ostgipfel bis auf 2.590 m folgen. Auf dem flachen Gipfelplateau gibt es Startmöglichkeiten in praktisch jede Himmelsrichtung (Schnee schadet nicht, da im Sommer größtenteils schuttig).

Die Startrichtungen Nordwest über Nord bis Südost bieten wenig anspruchsvolles Startgelände. Bei einem Start nach West bis Süd startet man absturzgefährdet in die Südwand hinein. Hier sollten für einen sicheren Start in jedem Fall passende Windverhältnisse herrschen.

Wer im Winter aufsteigt, sollte zudem bei entsprechenden Schneeverhältnissen auch die erhebliche Lawienengefahr in der steilen Ostflanke im Auge behalten.