Hoch über Lermoos und Ehrwald ragen Upsspitze und Daniel gen Himmel. Freilich, mit der imposanten Westflanke des Wettersteins und dem „klein Matterhorn“ – der Ehrwalder Sonnenspitze – gegenüber können die beiden nicht ganz mithalten. Mit 2.332 m ist die Upsspitze jedoch gerade mal 8 m niedriger als der über einen kurzen Grat mit ihr verbundene Daniel, welcher immerhin die höchste Erhebung der Ammergauer Alpen darstellt. Die tiefen Taleinschnitte nach Osten, Süden und Westen, verleihen Upsspitze und Daniel jedoch eine gewisse prominenz und mach sie zu super Aussichtsbergen. Frei angeströhmt von Süd bis West, bieten die ideal geneigten Wiesenhänge der Westschulter der Upsspitze zudem perfektes Startgelände.
| Talort: Lermoos bei Ehrwald 1.000 m | Parkplatz: Panoramabad Lermoos |
| Landemöglichkeiten: kein offizieller Landeplatz, aber eine Vielzahl von riesigen landefreundlichen Wiesen | Startmöglichkeiten: von der Westschulter der Upsspitze auf ca. 1.300 m, Windrichtung Süd bis West |
Naturschutz
Bei den o. g. Landemöglichkeiten handelt es sich nicht um offizielle Landeplätze. Die Vermeidung von jeglichem Lärm, das großräumige Abstandhalten von Vieh auf den Weiden, die Auswahl einer möglichst bereits gemähten Wiese, die Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten der Bauern sowie das schnellst mögliche Verlassen der Wiese nach der Landung, sollten selbstverständlich sein.
Im Norden befindet sich auf deutscher Seite das Naturschutzgebiet „Ammergauer Alpen“.
Im Winter ist die am Panoramabad beginnende Forststraße gesperrt. In der letzten Kehre unterhalb des Kohlbergs auf 1.350 m befindet sich eine Wildfütterung, welche zur Vermeidung der Beeinträchtigung des Wilds nicht betreten werden sollte. Daher hier einen der beiden Steige nutzen, welche direkt zur Tuftalm hinaufführen.
Tourenbeschreibung
Vom Parkplatz beim Panoramabad Lermoos auf 1.000 m dem dort beginnenden Steig hinauf zur Tuftalm auf 1.500 m folgen. Von hier aus dem beschilderten Steig Ups/Daniel über den nach Nordwesten ziehenden Rücken bis zum Gipfel der Upsspitze folgen.
Wer im Winter aufsteigt (mittelschwere Skitour, oben Spitzkehrengelände), sollte zudem bei entsprechenden Schneeverhältnissen auch die mögliche Lawienengefahr in den steilen Südhängen unterhalb des Gipfels der Upsspitze im Auge behalten.
