Fünf Gipfel über 4.000 m in einer Reihe, von denen vier zu den am anspruchsvollsten zu besteigenden der Alpen zählen. Die maximale Kletterschwierigkeit übersteigt jedoch nie den 5. Grad. Dennoch zu Recht eine Tour des Auswahlführers „Im extremen Fels“? Wie Zähne eines zu Stein erstarrten Uhrzeitungeheuers ragen die Grattürme des Teufelsgrats empor in die wilde„Mont Blanc du Tacul – Teufelsgrat“ weiterlesen
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Grand Capucin – Bonattiführe
Eingebettet in die unglaublich eindrückliche Gletscherlandschaft des Mont-Blanc-Massivs und inmitten dessen höchster Gipfel, wirkt die 400 m hohe Ostwand des Grand Capucin beinahe beiläufig. Steht man jedoch direkt unter dem Monolithen und blickt hinauf in ein wahres Meer von Risslinien und Dächern aus gelb-rotem Granit, wird einem die Größe der Unternehmung diese Wand zu durchsteigen„Grand Capucin – Bonattiführe“ weiterlesen
Taufenkopf – Sei Poet
Wer auf der Suche nach feinster Granit- und Risskletterei ist, der wird am Taufenkopf im Zillertal fündig. Zudem noch ein äußerst kurzer Zustieg und das von Bayern aus wohl am schnellsten zu erreichende Granitklettergebiet. In unseren Augen vollkommen zurecht, hat daher die 1984 von Darshano L. Rieser und Gerhard Hörhager erstbegangene „Sei Poet“ Eingang in„Taufenkopf – Sei Poet“ weiterlesen
Piccolo Dain – Scirocco
Jedes Mal, wenn man von Norden aus ins Sarcatal hinabfährt, ist sie die erste große Wand, an der die Blicke hängen bleiben. Die Südwand des Piccolo Dain. Wie oft saßen wir schon unten bei der Eisdiele und haben zu diesem gelb-grauen Dreieck hinaufgeschaut, wie oft im Führer geblättert und wieder festgestellt, dass alle Touren durch„Piccolo Dain – Scirocco“ weiterlesen
Rote Flüh – Südverschneidung
Nach heutigen Maßstäben gar nicht mehr so extrem (schwer), dafür hier und da extrem poliert. Beides lässt sich durch das frühe Datum der Erstbegehung erklären. Bereits 1954 fanden A. Kleemaier und L. Schuster mit ihrer Linie den wahrscheinlich leichtesten Weg durch die Südwand der Roten Flüh. Auch heute noch, aufgrund der logischen Linie und schönen„Rote Flüh – Südverschneidung“ weiterlesen
Speckkarspitze-Nordwand – Hundert Wasser
Route, oder Kunstwerk (der Natur)? Nahe des Isarursprungs im Halleranger, eingebettet in eine Umgebung von fast unwirklicher Schönheit. Die mauergleichen Abbrüche von Lafatscher und Speckkarspitze lassen jedes Kletterherz höherschlagen und widerlegen das Vorurteil, dass im Karwendel nur Bruch zu finden sei. Die Speckkarplatte ist eine dieser strukturlosen, kompakten Mauern aus Fels. Durchzogen von einer von„Speckkarspitze-Nordwand – Hundert Wasser“ weiterlesen
Repswand – Bike2crack
Eine Wand so glatt, als wäre sie mit dem Messer geschnitten. In ihrer Mitte durchzogen von einer feinen Risslinie… Bereits beim Abseilen über die Bike2crack, nachdem wir die Singletrail geklettert waren, wusste ich, die musst du irgendwann mal klettern. Manchmal dauert irgendwann dann ein bisschen länger und erst der Umstand, dass unser eigentliches Ziel, die„Repswand – Bike2crack“ weiterlesen
Oberreintalturm – Heidi
Dass das Oberreintal für Kletterer ein Paradies ist, ist weithin bekannt. Wenn da nicht der elendslange Zustieg wäre… aber ohne ihn wäre es sonst vielleicht überlaufen?! Denn das Oberreintal ist ein magischer Ort. Wie in einem Amphitheater ragen die Felswände ringsum gegen Himmel. Ein Ziel lohnender als das andere. Gerade in den heißen Sommermonaten, lässt„Oberreintalturm – Heidi“ weiterlesen
Unterer Schüsselkarturm – Ois Tschikago
Dass das Oberreintal für Kletterer ein Paradies ist, ist weithin bekannt. Wenn da nicht der elendslange Zustieg wäre… aber ohne ihn wäre es sonst vielleicht überlaufen?! Denn das Oberreintal ist ein magischer Ort. Wie in einem Amphitheater ragen die Felswände ringsum gegen Himmel. Ein Ziel lohnender als das andere. Gerade in den heißen Sommermonaten, lässt„Unterer Schüsselkarturm – Ois Tschikago“ weiterlesen
Steinplatte – Ironmouse
Spätestens seit der Aufnahme in den Auswahlführer „Moderne Zeiten“ ist die Klettertour „Ironmouse“ an der Steinplatte Waidring endgültig zum Neoklassiker avanciert. Die Tour sucht sich auf 190 Klettermetern den schönsten Weg durch die Wand und kombiniert dabei die Touren „Warten auf Godot“, „Maus am Spieß“ und „Tom und Jerry“. Bis auf den etwas leichteren Mittelteil„Steinplatte – Ironmouse“ weiterlesen
